Feedback ×

Haben Sie Fragen, Kommentare oder Anregnungen? Zögern Sie nicht uns diese mitzuteilen! Vielen Dank!

Glossar zum DMM 2010

Fachausdrücke verständlich erklärt: Das Glossar erläutert kurz und prägnant für das Verständis des DMM 2010 wichtige Begriffe - von A wie Affiliate bis W wie Wertschöpfungskette.

Zum Glossar

Medien für den Dialog

Die erfolgreichsten Medien: Die wichtigsten Erkenntnisse des Dialog Marketing Monitor 2010 zu den Dialogmedien und ihrem Einsatz 2009 finden Sie hier.

Zu den Dialogmedien 2009

Crossmedia-Daten

Crossmedia hat Potenzial: Unternehmen setzen vor allem auf die Kombination von Anzeige und Web. Viele weitere Chancen von Crossmedia wurden 2009 noch nicht sehr umfassend genutzt.

Zur Crossmedia-Analyse

Auf einen Blick

DMM 2010: Die zentralen Ergebnisse des Direkt Marketing Monitor 2010 finden Sie hier auf zwei Webseiten gefasst. Ergänzende Informationen finden sich zudem auf dieser Seite.

Zu Ergebnissen

Design der Studie

Steckbrief: Wie die Daten des Dialog Marketing Monitor 2010 erhoben wurden und welche neuen Analysen hinzugekommen sind, darüber informiert der Steckbrief der Studie.

Zum Studiensteckbrief

MediaMail

Treffsicher kommunizieren
Aktuelles Verbraucherwissen und mikrogeografische Informationen: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit MediaMail Ihre Zielgruppe genau anzusprechen.

Weitere Infos

Crossmedia-Marketing

Auf zur Netzwerk-Kommunikation: Über Crossmedia-Strategien im Dialog mit Kunden und Partnern spricht Ingo Bohlken, Chief Marketing Officer BRIEF bei der Deutschen Post, im Interview.

Zum Interview

DMM 2010: Ausblick und Trends

Was bewegt die Marketing-Entscheider Deutschlands? Was versprechen sie sich vom Jahr 2010? Sehen sie die wirtschaftliche Situation als Chance? Welche Medienformen sind dabei auf dem Vormarsch? Wächst das Dialogmarketing wieder an, geht Print weiter zurück? Wie steht es um den Einsatz von Cross-Media?


Prognosen für 2010 und 2012

Die Wirtschaftskrise hatte 2009 die Welt im Griff. Die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland nahm ab. Das prognostizierte leichte Wachstum des Marktes für Dialogmarketing ist ebenfalls nicht eingetreten. Zum Zeitpunkt der Befragung Anfang 2010 dauert die Wirtschaftskrise nach wie vor an und nur zurückhaltende Prognosen für ein Wirtschaftswachstum werden laut.

Die befragten Dialogmarketinganwender geben sich ein wenig optimistisch und rechnen mit einem Anstieg des Budgets für Dialogmarketingmedien um 1,5 Prozentpunkte auf 27,9 Mrd. Euro für 2010. Dieser Annahme folgend prognostizieren sie ein Wachstum der Aufwendungen für Dialogmarketing um insgesamt 3,4 Prozentpunkte auf 28,4 Mrd. Euro bis 2012.


Nutzen der Krise

Trotz der anhaltenden Krise denken die Unternehmen bereits einen Schritt weiter und sehen einen leichten Aufwärtstrend für das kommende Jahr. Sie verstehen die Finanzkrise nun auch als Chance. Unternehmen nutzen ihre Kapazitäten im Marketing während der Krise, um ihren Marketingmix zu vergrößern und sich noch stärker mit den neuen Medien zu beschäftigen. Marketingmaßnahmen werden automatisiert, vereinfacht und neu durchdacht - es wird Frühjahrsputz betrieben. Nach der Krise wollen die Unternehmen stabiler aufgestellt sein als zuvor. Eine konsequente Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse und eine überlegtere Erfolgs- bzw. Effizienzmessung stehen im Fokus der Bemühungen. Das Gießkannenprinzip macht einem immer zielgerichteteren Marketing Platz, Customer Relationship Mangement spielt eine immer stärkere Rolle.
 

Allgemeine Werbetrends

In puncto Messbarkeit haben die Dialogmarketingmedien die Nase vorn. Kein Wunder also, dass Unternehmen besonders gerne auf sie zurückgreifen. Dabei könnte das Telefonmarketing einer der großen Verlierer der kommenden Jahre sein. Nach der Datenschutznovelle vom September 2009 raten Werbetreibende immer stärker davon ab, Telefonmarketing einzusetzen. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Novelle auch auf die volladressierten Werbesendungen mit sich bringt.

Auf dem aufsteigenden Ast befinden sich dagegen weiterhin die Online-Medien. In zunehmendem Maße zeigen sich die Zielgruppen der Unternehmen internetaffin. Dabei zählen gängige E-Mail-Marketing-Maßnahmen oder ein informativer Internetauftritt schon zu den konservativeren Mitteln, die Unternehmen im Online-Marketing einsetzen. Kombiniert werden diese Maßnahmen immer häufiger mit den neuen Entwicklungen rund um das Medium Internet.

Bewegtbilderwerbung (Rich Media), bei der Inhalte optisch und akustisch durch Video, Audio sowie Animation in Szene gesetzt werden, ist eines der Konzepte, dem Werbetreibende ein großes Potential zusprechen.

Auch das Marketing mit eingekauften Kundenkontakten, die zuvor z.B. über registrierungspflichtige Webinhalte generiert wurden (Lead Marketing) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Den stärksten Zuwachs sehen Werbetreibende aber im Social Media Marketing, bei dem soziale Netzwerke und Blogs im Zentrum der Maßnahmen stehen.

Cross-Media wird zukünftig ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Sicherlich werden auch hier die allgemeinen Entwicklungen hin zu Online-Maßnahmen aufgenommen. Ein neues Produkt z.B. mit Facebook-Account zu platzieren und parallel dazu eine E-Mail-Marketing-Kampagne auf das Handy zu starten wird in Zukunft die klassischen Marketingmedien auf jeden Fall noch stärker ergänzen.


Leichte Zugewinne für Dialogmarketing in 2010/2012?

Zum Zeitpunkt der Befragung der Dialogmarketinganwender Anfang 2010 dauert die Wirtschaftskrise noch an. Öffentlich werden nur verhaltene Prognosen für das Wachstum der Gesamtwirtschaft geäußert. Analog dazu geben sich auch die befragten Entscheider nur leicht optimistisch: Laut ihren Schätzungen wird sich das Budget für Dialogmarketingmedien 2010 um 1,5 Prozentpunkte auf 27,9 Mrd. Euro steigern und bis 2012 um 3,4 Prozentpunkte auf 28,4 Mrd. Euro.
 

Kerntrends 2010

Die Werbetrends für 2010 sind insgesamt erstaunlich wenig durch die Wirtschaftskrise geprägt. Die Krise wirkt vielmehr als Katalysator bestehender Trends. Sie äußert sich primär im Einsatz von kostengünstigeren Medien (Online), aber auch in dem Wunsch nach Vermeidung von Streuverlusten, d.h. dem zielgerichteten Einsatz von Werbemitteln.


Erster Trend: Weg von der Massen- hin zu einer zielgerichteteren Ansprache

Grundsätzlich haben alle Werbemittel ihre Berechtigung, man muss allerdings wissen, wann man welches Werbemittel effizient einsetzt. Zudem will man den gesamten Kommunikationsprozess, wann der Kunde mit dem Unternehmen in Kontakt kommt, systematisch erfassen und sinnvoll steuern.

Der Schlüssel hierzu ist die anlassbezogene Kommunikation. Keine Massenansprache mehr, sondern sehr gezielte, persönliche, möglichst bedürfnisorientierte Ansprache der Kunden.


„Die stillen Botschaften und die Kanäle, mit denen man einfach so platt rausgegangen ist, waren nicht mehr adäquat. Wir brauchen eine individuellere Zielgruppenansprache.“
Branche Finanzdienstleister

„Man muss die Prozesse neu durchdenken: Wie kann ich das schmaler und besser machen, eine stringentere Ansprache des Kunden erreichen.“
Branche Finanzdienstleister

„Alles was einen zu breit streuenden Charakter hat, ist für uns eher schwierig.“
Branche Versandhandel
 

Zweiter Trend: Online-Marketing 

Der „Trend“ Online-Marketing dominiert zwar noch nicht die Realität der Werbetreibenden. Dennoch sehen alle das enorme Potential und sind sich sicher, dass die Entwicklung weiterhin in diese Richtung geht. Entscheidend für die Geschwindigkeit, mit der die Digitalisierung Einzug erhält, ist die Technologie-Entwicklung.

Mit neuen technischen Möglichkeiten wird sich auch die Werbung stark verändern (z.B. Mobile Web Anwendungen, Apps). Dennoch: Selbst in ferner Zukunft ist für viele Befragte Print als Werbemittel nicht wegzudenken.


„Wir werden mehr ins Online-Marketing investieren, aber printseitig werden wir nicht viel Geld rausnehmen können. Es wird sich ein bisschen verschieben aber nicht so, wie wir gedacht haben.“
Branche Versandhandel

„In den nächsten 10 Jahren hängt es ganz entscheidend davon ab, wie sich die Technologie weiter entwickelt. Es gibt super Anwendungen, die aber nicht genutzt werden, weil die Anwendung noch zu kompliziert war. Das IPhone hat es geschafft, vieles total einfach zu machen. Wenn ich irgendwann ein 3D-Bild elektronisch verschicken kann, dann wird dies auch die Werbung beeinflussen.“
Branche Finanzdienstleister
 

 

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Ihre Meinung interessiert uns:

Abbrechen Kommentar speichern
    No comments

Der gesamte Dialog Marketing Monitor 2010 als Download

Alle Ergebnisse des DMM 2010 finden Sie in Worten und Zahlen in der PDF-Ausgabe.

Zur Download-Seite