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Was bewegt die Marketing-Entscheider Deutschlands? Was versprechen sie sich vom Jahr 2010? Sehen sie die wirtschaftliche Situation als Chance? Welche Medienformen sind dabei auf dem Vormarsch? Wächst das Dialogmarketing wieder an, geht Print weiter zurück? Wie steht es um den Einsatz von Cross-Media?
Prognosen für 2010 und 2012
Die Wirtschaftskrise hatte 2009 die Welt im Griff. Die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland nahm ab. Das prognostizierte leichte Wachstum des Marktes für Dialogmarketing ist ebenfalls nicht eingetreten. Zum Zeitpunkt der Befragung Anfang 2010 dauert die Wirtschaftskrise nach wie vor an und nur zurückhaltende Prognosen für ein Wirtschaftswachstum werden laut.
Die befragten Dialogmarketinganwender geben sich ein wenig optimistisch und rechnen mit einem Anstieg des Budgets für Dialogmarketingmedien um 1,5 Prozentpunkte auf 27,9 Mrd. Euro für 2010. Dieser Annahme folgend prognostizieren sie ein Wachstum der Aufwendungen für Dialogmarketing um insgesamt 3,4 Prozentpunkte auf 28,4 Mrd. Euro bis 2012.
Nutzen der Krise
Trotz der anhaltenden Krise denken die Unternehmen bereits einen Schritt weiter und sehen einen leichten Aufwärtstrend für das kommende Jahr. Sie verstehen die Finanzkrise nun auch als Chance. Unternehmen nutzen ihre Kapazitäten im Marketing während der Krise, um ihren Marketingmix zu vergrößern und sich noch stärker mit den neuen Medien zu beschäftigen. Marketingmaßnahmen werden automatisiert, vereinfacht und neu durchdacht - es wird Frühjahrsputz betrieben. Nach der Krise wollen die Unternehmen stabiler aufgestellt sein als zuvor. Eine konsequente Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse und eine überlegtere Erfolgs- bzw. Effizienzmessung stehen im Fokus der Bemühungen. Das Gießkannenprinzip macht einem immer zielgerichteteren Marketing Platz, Customer Relationship Mangement spielt eine immer stärkere Rolle.
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