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Glossar zum DMM 2010

Fachausdrücke verständlich erklärt: Das Glossar erläutert kurz und prägnant für das Verständis des DMM 2010 wichtige Begriffe - von A wie Affiliate bis W wie Wertschöpfungskette.

Zum Glossar

Crossmedia-Daten

Crossmedia hat Potenzial: Unternehmen setzen vor allem auf die Kombination von Anzeige und Web. Viele weitere Chancen von Crossmedia wurden 2009 noch nicht sehr umfassend genutzt.

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Auf einen Blick

DMM 2010: Die zentralen Ergebnisse des Direkt Marketing Monitor 2010 finden Sie hier auf zwei Webseiten gefasst. Ergänzende Informationen finden sich zudem auf dieser Seite.

Zu Ergebnissen

DMM 2010: Dialogmedien 2009 - Nutzung

Großunternehmen: aktiv zum Kunden

Aktiv auf (potenzielle) Kunden zuzugehen, ist vor allem eine Werbestrategie der Großunternehmen. Obwohl nur zwei bis drei Prozent der Nutzer von Dialogmarketingmedien zu den Großunternehmen in Deutschland zählen, stemmt diese Unternehmensgruppe mit ihren immensen Werbebudgets den Großteil der Gesamtaufwendungen. Eine Ausnahme ist der Internetauftritt, der auch für kleine Unternehmen erschwinglich ist.

Hinsichtlich der Nutzeranteile gibt es kaum Unterschiede zwischen den Dialogmarketingmedien. Die Kleinstunternehmen stellen jeweils fast 60 Prozent der Nutzer. Die mittleren Unternehmensumsatzklassen liegen stets zwischen 15 und 25 Prozent und die Großunternehmen stellen jeweils zwei bis drei Prozent der Anwender.

Bei den Aufwendungen dreht sich das Bild der Nutzerzahlen weitgehend auf den Kopf.  Die Großunternehmen generieren die Hälfte bis zu zwei Drittel der Aufwendungen für die Dialogmarketingmedien. Eine Ausnahme bildet der eigene Internetauftritt. Das vergleichsweise günstige Medium bietet auch Kleinstunternehmen eine Werbechance. Immerhin ein Viertel der Aufwendungen kommt von Kleinstunternehmen und lediglich ein Drittel von Großunternehmen.


Die volladressierten Werbesendungen sind Liebling des Handels

Traditionell gibt der Handel im Durchschnitt mindestens 50 Prozent mehr für volladressierte Werbesendungen aus wie die anderen Branchen. Dieses Verhältnis hat sich im letzten Jahr noch verschärft, da Dienstleister und produzierendes Gewerbe deutlich stärker bei diesem Medium sparen. Überraschenderweise entdeckt das produzierende Gewerbe dennoch die volladressierte Werbesendung als attraktives Werbeinstrument für sich. Bei vergleichsweise geringen „Schnupperbudgets“ von durchschnittlich 7.500 Euros pro Jahr haben sich die Nutzerzahlen verdoppelt.

E-Mail-Marketing weiter auf Wachstumskurs

Auch in 2009 findet E-Mail-Marketing weiter Verbreitung. Steigende Nutzerzahlen und ein wachsender Gesamtmarkt zeugen vom Erfolg dieses Instruments. Ähnlich wie im Vorjahr sinken jedoch die durchschnittlichen Aufwendungen weiterhin leicht ab. Diesen Rückgang fangen die höheren Nutzeranteile auf, so dass insgesamt der Markt weiter zunimmt.

Der im Vorjahr beobachtete Trend zur Externalisierung ist gestoppt. Allerdings findet eine Verlagerung des externen Budgets von der Planung, Konzeption, Produktion hin zu den sonstigen externen Kosten, wie dem Responsemanagement, statt.


Dienstleister treiben Wachstum

Alle drei Branchen setzen 2009 E-Mail-Marketing stärker ein als im Vorjahr. Wobei Dienstleister und Handel weit häufiger zu diesem Instrument greifen als das produzierende Gewerbe.

Während Handel und produzierendes Gewerbe ihre durchschnittlichen Budgets und damit die Gesamtaufwendungen reduzieren, bleiben im Dienstleistungssektor die Aufwendungen konstant und führen somit zu einem Anstieg des Gesamtbudgets. Das Marktwachstum lässt sich daher fast ausschließlich auf die Dienstleister  zurückführen.


Vermehrter Einsatz bei Klein und Groß

Bei den kleinsten und auch bei den größten Unternehmen zeigt sich ein deutlicher Anstieg in der Verbreitung des E-Mail-Marketings bei gleichzeitiger Reduzierung der durchschnittlichen Aufwendungen. Dennoch steigen bei den Großunternehmen die Gesamtaufwendungen.

Unternehmen mit mittleren Umsätzen machen hingegen vom E-Mail-Marketing eher weniger Gebrauch als im Vorjahr. Hier gleichen die leicht höheren Aufwendungen pro Unternehmen den Nutzerrückgang jedoch aus, so dass die Gesamtbudgets gleich bleiben.


Jedes zweite Unternehmen misst die Effizienz

Fast die Hälfte der Unternehmen, die E-Mail-Marketing einsetzen, überprüfen auch die Effizienz dieses Werbemediums. Etwa 40 Prozent aller E-Mail-Marketing-Nutzer messen den Return-on-E-Mail, d.h. sie erfassen die Reaktionen auf E-Mails wie Antworten, Lesebestätigungen. Nur etwa sieben Prozent erfassen die nachträglichen Kontaktaufnahmen oder befragen ihre Kunden.

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