DMM 2011: Ausblicke und Trends
Wie entwickelt sich das Dialogmarketing mit der abklingenden Wirtschaftskrise? Werden Printmedien wieder verstärkt eingesetzt? Oder sind die Onlinemedien weiterhin auf dem Vormarsch? Welche neuen Trends gibt es zu beobachten? Wie ist die Stimmung unter den Unternehmen im Allgemeinen?
Gute Prognosen für 2011 und 2013
Nach Jahren des Rückgangs war 2010 erstmals wieder ein Aufschwung in der Gesamtwirtschaft zu verzeichnen. Die Wirtschaftskrise neigt sich allmählich ihrem Ende und die insgesamt positivere Stimmung spiegelt sich Anfang 2011 auch in den Prognosen der Unternehmen wider, was die Zukunft ihrer Dialogmarketing-Aufwendungen angeht.
Die befragten Werbetreibenden beurteilen das kommende Jahr optimistisch und schätzen den Anstieg ihrer Budgets für Dialogmarketing mit 1,9 Prozentpunkten ein. Über die kommenden drei Jahre hinweg rechnen sie sogar mit einem Wachstum von 4,3 Prozentpunkten, sodass ihre Aufwendungen für Dialogmarketing-Medien bis 2013 auf 28,1 Mrd. Euro ansteigen würden.
Für die gesamte Grafik in hoher Auflösung klicken Sie bitte hier: DM-Prognose 2013
Das Bedürfnis nach einem immer offeneren und individuelleren Dialog
Nicht alle Dialogmarketing-Medien scheinen den wachsenden Ansprüchen der Kunden an den Dialog mit Unternehmen zu genügen. Althergebrachte Marketinginstrumente wie das Telefonmarketing treten auch aus rechtlichen Gründen immer mehr in den Hintergrund und für Werbesendungen wird immer weniger Geld eingeplant. Zwar machen sie nach wie vor einen Großteil des Budgets für Dialogmarketing aus, ...
... aber in Zeiten des Web 2.0 geben Unternehmen ihr Geld lieber für digitale Werbeformen aus. Für den internetaffinen Nutzer von heute bilden die eigene Website und das E-Mail-Marketing dabei noch das untere Ende der Fahnenstange. Die Nutzung von Suchmaschinenmarketing gehört ebenso zu den Grundrechenarten des Onlinemarketings, die die meisten Unternehmen mittlerweile im Schlaf beherrschen und sowohl einzeln als auch in Kampagnen gezielt einsetzen.
Social Media Marketing heißt das neue Zauberwort
Facebook, Twitter, Youtube und Co. werden 2011 auch für Unternehmen unumgänglich sein. Obwohl nur für etwa ein Drittel der Deutschen soziale Netzwerke zum Alltag gehören, spielt dieser Bereich vor allem im Business-to-Business-Umfeld eine immer größere Rolle.
Aber Social Media Marketing muss gekonnt sein. Der angesprochene User will individuell mit all seinen Interessen und Bedürfnissen verstanden, angesprochen und aktiv einbezogen werden. Er soll überzeugt werden, einen persönlichen Nutzen darin sehen, die unternehmensrelevanten Inhalte zu verbreiten und darf sich dabei nicht missbraucht fühlen. Dementsprechend differenzierend, proaktiv und schnell müssen Social Media Marketers vorgehen, denn platte Werbebotschaften, die nur alle paar Tage eingestellt werden, führen eher zu einer negativen viralen Seuche im Netz als zu reputationsförderndem Word-of-Mouth.
Unterstützt und flankiert wird das Social Media Marketing dabei von weiteren neuen Entwicklungen im Onlinebereich: Display- und Videowerbung, interaktive Werbeclips, virales Marketing, Apps für Smartphones, Augmented Reality und mobile Versionen der unternehmenseigenen Homepage sind dabei erst der Anfang vieler neuer Spielarten, die aus der virtuellen Welt nicht mehr wegzudenken sind.
> Weiterlesen: Fortsetzung "Ausblicke und Trends"
Kapitelübersicht DMM 2011
00 - Inhalt
01 - Auf einen Blick
02 - Gesamtwerbemarkt Deutschland
03 - Bilanz: Dialogmarketing 2010
04 - Medien für den Dialog
05 - Ausblicke und Trends
06 - Studiendesign DMM 2011
07 - Glossar
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