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Hat der deutsche Werbemarkt die Wirtschaftskrise überwunden? Geben die Unternehmen wieder mehr Geld für Werbung aus? Wie verteilt sich der „Werbekuchen“ auf die Einzelmedien? Welche Medien gehen als Gewinner aus der Krise hervor?
Wie unterscheiden sich die Werbestrategien der Branchen?
Struktur des Werbemarktes
Wieder etwas zulegen konnten nur die TV-Werbung und das externe Onlinemarketing, während die meisten anderen Medien Einsparungen hinnehmen müssen. Vom Sparkurs ist vor allem der Bereich der Medien mit Dialogelementen betroffen. Einzig die Klassikmedien – insbesondere TV – haben die Talsohle überwunden und können leichte Budgetsteigerungen verzeichnen.
An der grundsätzlichen Struktur des Werbemarkts hat sich im letzten Jahr jedoch nichts geändert. Messen (14,9 Mrd. Euro), Anzeigen (13,4 Mrd. Euro) und volladressierte Werbesendungen (9,4 Mrd. Euro) sind nach wie vor die Spitzenreiter. Jeder zweite Werbe-Euro geht an eines dieser drei Medien.
Medienranking nach Nutzerzahlen
Das Medienranking nach Nutzerzahlen fällt allerdings anders aus. Favorit der Unternehmen war und ist die eigene Website, welche zwei von drei Unternehmen nutzen, um sich und ihre Produkte vorzustellen. Auf den zweiten Platz kommen die Anzeigen mit gut 54 Prozent Nutzeranteil.
Die großen Verlierer in puncto Nutzung sind die Messen, deren Nutzeranteil um fast 5 Prozentpunkte zurückgeht. Auch insgesamt müssen die Medien mit Dialogelementen bei den Nutzeranteilen die größten Verluste verkraften, viele Unternehmen sind hier komplett ausgestiegen.
Kapitelübersicht DMM 2011
02 - Gesamtwerbemarkt Deutschland
03 - Bilanz: Dialogmarketing 2010
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