Feedback ×
Wichtige Begriffe zum Dialog Marketing Monitor 2011 und den darin behandelten unterschiedlichen Werbeformen.
Affiliate-Marketing
Nutzung von Werbeflächen auf Websites von Partner- Unternehmen. Hierzu werden z. B. Links zur eigenen Website oder Werbebanner auf der Website des „Affiliates“ platziert. In der Regel erhält das Partnerunternehmen eine Provision, wenn über die Vermittlung bzw. Weiterleitung messbare Transaktionen erfolgen.
Aktives Telefonmarketing
Systematische Anrufe bei Kunden zu Werbe- oder Verkaufszwecken
Aufwendungen
In den Aufwendungen für die einzelnen Medien sind sowohl internen als auch externe Kosten enthalten:
Interne Kosten
Zu den internen Kosten zählen alle direkt zurechenbaren Kosten, wie etwa Produktionskosten, jedoch keine Gemeinkosten. Da es sich um Kosten aus Sicht der Unternehmen handelt, werden jeweils die Netto-Aufwendungen, also die tatsächlich gezahlten Aufwendungen erfasst
Externe Kosten
Die externen Kosten lassen sich unterteilen in Planung, Produktion, Distribution und sonstige externe Kosten: Planung, Kreation / Konzeption, Produktion, Technische Realisierung (online), Aufbau der Homepage, Produktionskosten, bei Telefonmarketing auch Löhne/Gehälter, Distribution, Porto-/ Streukosten, Schaltkosten, Telefongebühren (bei Telefonmarketing)
Sonstige
Adresskauf/-miete, Responsemanagement, Standmiete (bei Messen)
Cost per Click / Cost per Order / Cost per Lead / Tausend-Kontakt-Preis
Bei allen Begriffen handelt es sich um im Online-Marketing übliche Abrechnungsmodelle. Beim Cost per Click (CPC) handelt es sich um den Preis pro Klick (Seitenaufruf), beim Cost per Order (CPO) – auch Pay per Sale genannt - um den Preis pro verkaufter Produkteinheit, beim Cost per Lead (CPL) um gewonnene Kontaktadressen (Leads) und beim Tausend-Kontakt-Preis (TKP) – auch Cost per Mille genannt – um den Geldbetrag, der eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sicht- oder Hörkontakt zu erreichen.
Couponing
Werbeaktionen (Gewährung von Preisermäßigungen) bei Vorlage von Rabattmarken bzw. Coupons
Crossmedia Einsatz
Gezielter und strategisch geplanter Einsatz verschiedener Werbemedien in kombinierten bzw. zeitlich mehrstufigen Kampagnen
Dialogmarketingmedien
Medien, die eine direkte Ansprache potenzieller Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthalten
– Volladressierte Werbesendungen
– Teil- und unadressierte Werbesendungen
– Aktives Telefonmarketing
– Passives Telefonmarketing
– E-Mail-Marketing
– Eigene Website
– Externes Online-Marketing (Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, PR/Öffentlichkeitsarbeit)
Display-Werbung
Nutzung von Werbeflächen auf nicht-eigenen Websites, z. B. Bannerwerbung
E-Mail-Marketing
Systematischer Versand von Werbe- oder Produktinformationen an (potenzielle) Kunden per E-Mail
Eigene Website
Eigener Internetauftritt bzw. Website / Homepage
des Unternehmens
Externes Online-Marketing
Werbung im Internet für das eigene Unternehmen auf anderen Internetseiten oder in Suchmaschinen außerhalb der eigenen Homepage mittels:
– Display-Werbung
– Suchmaschinenmarketing
– Affiliate-Marketing
– Social Media Marketing
– Mobile Display Advertising
Klassikmedien
Medien ohne direkten Dialog zwischen Sender und Empfänger der Werbebotschaft:
– TV-Werbung
– Radiowerbung
– Kinowerbung
– Anzeigenwerbung
– Beilagenwerbung
– Plakat-und Außenwerbung
Kundenzeitschriften
Publikation von kostenlosen Zeitschriften für Kunden zu Werbezwecken
Medien mit Dialogelementen
– Faxwerbung
– Promotionaktionen
– Kundenzeitschriften
– Messen
– SMS-Werbung
– Couponing
Mobile Marketing
Kontakt mit der Zielgruppe mittels drahtloser Telekommunikation und mobiler Endgeräte durch SMS-Werbung, Mobile Display Advertising und/oder Optimierung der Websites für mobile Endgeräte
Mobile Display Advertising
Werbung, die speziell für mobile Endgeräte wie Mobiltelefone, Smartphones oder Tablet PCs erstellt wurde
Passives Telefonmarketing
Systematische Beantwortung der Anrufe von Kunden
(z. B. Einrichtung einer Hotline), die durch eine Werbeaktion ausgelöst wurden
Promotionaktionen
Zeitlich befristete verkaufsfördernde Maßnahmen mit Aktionscharakter in Geschäften (z. B. Verteilung von Warenproben)
Response-Elemente
Durch Response-Elemente werden Empfänger aufgefordert bzw. haben die Möglichkeit, unmittelbar auf die Werbung zu reagieren und Kontakt mit dem werbetreibenden Unternehmen aufzunehmen. Folgende Kommunikationswege sind dabei möglich:
– Schriftlich (z. B. mit einer Antwortkarte oder Coupon),
– telefonisch (z. B. Servicenummern)
– online (z. B. per Kontaktformular)
– per Fax
SMS-Werbung
Kontakt mit der Zielgruppe per SMS. Hierbei kann der Kontakt sowohl vom Kunden zum Unternehmen als auch umgekehrt stattfinden
Social Media Marketing
Beteiligung der Unternehmen in verschiedenen Social Media Angeboten, z. B. FaceBook, Twitter, YouTube
Suchmaschinenmarketing
Marketingaktivitäten, die in Zusammenhang mit Suchdiensten stehen
Teiladressierte Werbesendungen
Werbebriefe, die an eine konkrete Straße mit Hausnummer adressiert sind, jedoch nicht den Namen des Empfängers enthalten
Unadressierte Werbesendungen
Haushaltswerbung, Postwurfsendungen, Prospekt- oder Handzettelverteilung ohne Angabe von Empfänger und Adresse
Volladressierte Werbesendungen
Persönlich adressierte Werbebriefe oder Kataloge mit Name und Anschrift
Wertschöpfungskette
Alle Prozessstufen – von der Planung und Konzeption über die Produktion bis hin zu Distribution/ Schaltung und Responsemanagement – die bei der Umsetzung einer Werbemaßnahme durchlaufen werden
Kapitelübersicht DMM 2011
02 - Gesamtwerbemarkt Deutschland
Kommentare
Kommentar hinzufügenIhre Meinung interessiert uns:
No comments