Für mehr Effizienz im Dialogmarketing wird es immer wichtiger, mit verhältnismäßig geringem Aufwand und möglichst schnell, aber auch langfristig eine große Wirkung zu erzielen. Moderne Werbeflyer lassen sich im Vergleich zu anderen Werbemitteln wie Anzeigenaktionen oder TV-Spots in kurzer Zeit, mit wenig Aufwand und kostengünstig erstellen.
Ohne große Streuverluste verteilen lassen sich Werbeflyer beispielsweise persönlich oder mittels Prospektverteilung als Haushaltswerbung. Flyer eignen sich deshalb für Freiberufler und Selbständige ebenso wie für große Unternehmen. Aufgrund der breiten Akzeptanz, die Flyer bei Empfängern besitzen, eignen sie sich grundsätzlich auch für alle Zielgruppen und alle Branchen.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Werbeflyer bieten sich außerdem für eine Vielzahl von Kampagnen an, egal ob Sie Ihr Image pflegen oder regional auf Ihr neues Onlineangebot hinweisen möchten, potenzielle Kunden in Ihr neues Filialgeschäft einladen oder exklusive Produkte zur Bestellung anbieten. Durch das Einbinden von Responseanreizen wie Coupons, Sonderangeboten und Einladungen unterstützen Flyer die Kontaktaufnahme und die Kundenbindung.
Heutige Werbeflyer sind weit mehr als ihre Vorfahren, die einfachen Flugblätter. Zahlreiche kreative Mittel ermöglichen Werbenden, sich zu positionieren und von Mitbewerbern abzuheben. Bei persönlicher Verteilung auf themennahen Veranstaltungen findet bereits der erste direkte Kontakt mit der Zielgruppe statt – eine Chance, den ersten positiven Eindruck zu hinterlassen, der durch den Flyer gefestigt wird. Umfangreiche wie detaillierte Geo- und soziodemographische Daten ermöglichen darüber hinaus auch eine treffsichere Verteilung an geeignete Haushalte – in kleinen ebenso wie in großen Regionen.
Schritt für Schritt zum Top-Werbeflyer
I – Gut vorbereiten
(1) Markt analysieren
Am Anfang von allem steht eine gute Kenntnis der Marktsituation, die immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen ist. Welche Nischen bieten Potenziale? Wie sind die Mitbewerber aufgestellt? Wie wird sich der Markt, in dem Sie agieren, weiterentwickeln? Danach richtet sich nicht nur Ihre Geschäftsstrategie, sondern auch die Wahl Ihrer taktischen Mittel wie Angebote und kurzfristige Ziele, Dialogkampagnen und Kreation – schlussendlich Ihre langfristigen Erfolge.
(2) Alleinstellungsmerkmale identifizieren
Bevor Sie sich ambitionierte Kampagnenziele setzen, prüfen Sie selbstkritisch, welche Leistung Sie in welcher Qualität und zu welchem Preis anbieten können und wo Sie Defizite ausgleichen müssen, um mindestens konkurrenzfähig zu bleiben. Entscheidend wird jedoch sein, mit welchen Alleinstellungsmerkmalen Sie sich gegenüber Ihren Mitbewerbern durchsetzen und Ihre Kunden glücklich machen können.
(3) Realistische Ziele setzen
Zu niedrig angesetzte Ziele verhindern vielleicht das Ausschöpfen Ihres vollen Potenzials, zu hoch angesetzte Ziele enttäuschen mitunter nicht nur Sie, wenn Sie zum Beispiel falsch budgetieren, sondern auch Ihre Zielgruppe, wenn Sie eine versprochene Leistung wie schnelle Responsezeiten und Top-Service nicht erbringen können. Wichtig ist dabei, möglichst konkrete Ziele festzulegen, die aufgrund der Marktsituation und Ihres Leistungsvermögens auch erreichbar sind.
(4) Kennzahlen festlegen
Ihre Ziele sollten in jedem Fall kontrollierbar und belegbar sein. Dabei helfen Kennzahlen. Im einfachsten Fall sind dies zum Beispiel für die Kampagnendauer ermittelte Responsezahlen und Kosten pro Kontakt, Anzahl gewonnener qualifizierter Adressen und Kosten pro Adresse, Anzahl an Bestellungen und Kosten pro Bestellung, Anzahle gewonnener Neukunden und Kosten pro Neukunde, Bestellwert pro Kunde, aber auch Kundenzufriedenheitswerte, die jedoch qualitativ aufwändiger zu ermitteln sind.
(5) Zielgruppe definieren
Für wen ist Ihr Angebot grundsätzlich interessant? Wie groß ist die erreichbare Zielgruppe? Wollen Sie Ihren Werbeflyer für eine breitere Zielgruppe einsetzen, oder sprechen Sie besser mehrere Teilzielgruppen mit spezifischen Varianten an?
(6) Zielgruppenbedürfnisse ermitteln
Ein möglichst genaues Bild von Ihrer Zielgruppe ist entscheidend dafür, wie erfolgreich die Ansprache durch den Flyer später ist. Empfehlenswert ist es, Prototypen oder Avatare zu entwickeln, die mit umfassenden Merkmalen wie Eigenschaften, Interessen und vor allem Bedürfnissen ausgestattet sind, sodass Sie die Eignung Ihrer Dialogmittel für die Zielgruppe jederzeit überprüfen und optimieren können.
(7) Kundennutzen herausarbeiten
Belassen Sie es nicht dabei, Ihre eigenen Wunschvorstellungen zu ermitteln, sondern berücksichtigen Sie stets, welchen konkreten Nutzen und welche Vorteile Sie Ihrer Zielgruppe bieten können. Ihre Dialogkommunikation sollte perspektivisch immer auf den Kunden ausgerichtet sein.
(8) Flyer-Aktion in Kommunikationsstrategie einbinden
Werbeflyer-Kampagnen lassen sich flexibel einsetzen. Sie eignen sich ebenso als Stand-alone-Werbemittel im Rahmen einer zeitlich befristeten Einzelaktion wie auch als Element einer 360-Grad-Kampagne, die crossmedial und integriert angelegt ist, sowie als langfristig angelegtes Imagemedium. In jedem Fall sollte der Flyer Ihrer Kommunikationsstrategie folgen.
(9) Optimale Verteilwege ermitteln
Wo erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit dem Werbeflyer am besten? Wie am effizientesten? Über die Details können Sie zwar auch später noch befinden, aber da der Werbeflyer und das Verteilgebiet idealerweise in einem inhaltlichen oder funktionalen Zusammenhang stehen, hilft es für die Konzeption, wenn Sie einige Vorüberlegungen hierzu anstellen. Über die Vorteile der Prospektverteilung als Haushaltswerbung informiert Sie zum Beispiel www.prospektservice.de.
(10) Budget festlegen
Erfolg ist relativ, und Kreativität kostet Geld. Aus der Markt- und Zielgruppenanalyse sowie den realistisch erreichbaren Kampagnenzielen ergibt sich ein Budgetrahmen, innerhalb dessen sich Ihr Werbeflyer kreativ gestalten, umsetzen und verteilen lassen muss. Flyer eignen sich zwar grundsätzlich für alle Budgets, da Sie kleine Auflagen komplett selbst erstellen können. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass Ihre Zielgruppe auch gewisse Ansprüche und Erwartungen hat, die sich gegebenenfalls durch das Auslagern von Prozessen an Spezialisten besser erfüllen lassen.
(11) Beim Auslagern von Prozessen: Briefingunterlagen erstellen
Sofern Sie sich dazu entschieden haben, einen oder mehrere Prozessschritte auszulagern (was nicht nur zeitlich und qualitativ, sondern auch finanziell von Vorteil sein kann), legen Sie Wert auf detaillierte und klare Briefings. Nur so kann Ihr Dienstleister das liefern, was Ihrem Bedarf am besten entspricht. Wenn Sie das Briefing schriftlich abfassen und sich vom Dienstleister bestätigen lassen, befinden Sie sich zudem auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihre Ansprüche durchsetzen müssen.
> Weiter mit Tipps zum Entwickeln des Kreativkonzepts








