Briefmarken mit Pfiff zum Schmunzeln

Sie erheitern den Betrachter und bereiten nicht nur Philatelisten eine Freude: die neuen humorvollen Motive auf den Briefmarken der Deutschen Post. Astrid Lindgren, Wilhelm Busch und Heinz Erhardt standen Pate.

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Wilhelm Busch


Nichts Schön'res gab's
für Tante Lotte
als schwarze
Heidelbeerkompotte.

Wihelm Busch


Doch Huckebein verschleudert nur
die schöne Gabe der Natur.

Wilhelm Busch


Die Tante nah't
voll Zorn und Schrecken;
Hans Huckebein
verläßt das Becken.

Wilhelm Busch


Und schnell betritt er,
angstbeflügelt,
die Wäsche,
welche frisch gebügelt ...

Astrid Lindgren


1907–2002

Heinz Erhardt


1909–1979: "noch'n Gedicht"

Der Hauptmann von Köpenick

Carl Spitzweg


1808–1885

Karl Valentin


1882–1948

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Humor in der Werbung

Eine derartige Steigerung der Werbewirkung lässt sich auf die "psychologische Aktivierung" zurückführen, die Humor erzeugt. "Sind die Menschen guter Stimmung, dann ist ihr Aufmerksamkeitsfokus breiter – bei schlechter Laune verengt er sich", verdeutlicht Florian Becker, Wirtschafts- und Organisationspsychologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dem Kunden gefällt, was er sieht, er freut sich und fühlt sich belohnt. Die Folge: höhere Werbeakzeptanz, bessere Werbeerinnerung und bessere Chancen für Mundpropaganda.


Ist Humor also das Wundermittel für werbliche Kommunikation?

Keinesfalls, denn durch humorvolle Werbung allein verkauft sich ein Produkt nicht automatisch immer und überall gut. Dialogexperten wenden sogar ein, dass humorvolle Werbung bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit starken Argumenten überflüssig sei und die positive Beurteilung von Werbung und Produkt störe.
Oder aber alle Aufmerksamkeit binde, sodass sich der Rezipient gerade noch daran erinnern könne, dass für ein Auto geworben wurde, nicht aber an die konkrete Marke.


Der passende Humor für die richtige Zielgruppe

Braucht es auch dann Humor, wenn der nachhaltige, ernsthafte Dialog mit dem Kunden gesucht wird? Was einen Witz gelungen macht, ist das geteilte Verständnis auf Basis eines gemeinsamen Referenzsystems der Zielgruppe. Das ist mitunter
auch eine Generationenfrage.

"Humor erzeugt eine psychologische Aktivierung."

Florian Becker,


Wirtschaftspsychologe, LMU München

Denn junge Menschen, aufgewachsen mit viel Comedy in den Medien, verstehen Humor nicht als Gegenpol zur Ernsthaftigkeit, sondern zum anstrengenden und hochkomplexen Alltag. Für sie ist Humor eine Art Lifestyle.

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Humor-Trends

Humorvolles Dialog- marketing kann emotionale Bedürfnisse bei den anvisierten Zielgruppen befriedigen. Aber:
Sie sollten die aktuellen Trends genau kennen.

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