Volkswagen – branded Entertainment for Automotive
Ein mehrfach ausgezeichnetes Beispiel, wie Humor über die verschiedensten Kanäle hinweg genutzt werden kann – vom viralen Marketing zu Beginn der Kampagne bis hin zum direkten Kundendialog per Mailing – war der Auftritt von Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer, seines Zeichens stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts.
Auf unterhaltsam-komische Weise konnten die Konsumenten verfolgen, wie Schlämmer seinen Führerschein macht. Gleichzeitig konnten sie mit der sympathisch-schrägen Werbefigur in Dialog treten. Diese Form des Branded Entertainment war nicht nur humorvoll, sondern auch für das beworbene Produkt VW Golf höchst erfolgreich.
Video bei YouTube
IBM – IT-Probleme mit Humor lösen
Treffsicherer Humor ist auch bei IBM ein integriertes Konzept: in Anzeigen, Werbeclips und Mailings. Ernste Themen verpackt IBM in kleine spannende und skurrile Geschichten, die Probleme wie IT-Sicherheit und Servicequalität trotz Budgetkürzungen, Nachlässigkeiten oder Bürokratismus als leicht lösbar darstellen. So freut sich eine Diebesbande über den "Jackpot", 50 Millionen gestohlene Kreditkartendaten auf einem IBM-Server. Nachdem der Gangsterboss feststellen musste, dass dieser unknackbar verschlüsselt ist, bringen die Gauner den Server wieder zurück (Claim: "weniger reden – mehr absichern"). Ein weiteres Beispiel ist der Clip "Treibsand". Während sich zwei Büroangestellte über unflexible Softwarelösungen unterhalten, versinken sie mitten im Büro im Treibsand: "weniger reden – mehr bewegen". Die angesprochene Zielgruppe fühlt sich in ihren täglichen Sorgen sofort verstanden, kann dennoch darüber lachen und behält die Clips im Kopf. So erreichen diese auch einen hohen viralen Effekt.
Zum Videospot von IBM





