Effizient Weböffentlichkeit herstellen
Die Therme Erding, die Bayerische Staatsoper sowie die Lufthansa nutzen Facebook als Teil einer umfassenden Social-Media-Strategie. Parallel werden auch Twitter, Blogs oder YouTube eingesetzt. Dies bietet sich an, denn: Wer die personellen Ressourcen für soziale Medien freischaufelt, kann auch gleich die ganze Klaviatur bespielen und die gesamte Vernetzung nutzen.
Über Facebook und Twitter, Corporate Blogs und RSS-Feeds (Newsabos) lassen sich Markenbotschaften vernetzt, integriert und sehr effizient kommunizieren. Die eigene Unternehmenswebsite kann zugleich als Schaltzentrale fungieren, die mit allen weiteren Medienkanälen verknüpft ist.
Lufthansa-Marketingchef Hubert Frach jedenfalls ist von den Möglichkeiten, die Facebook bietet, begeistert. „Man kann extrem schnell hohe Reichweiten aufbauen und eine absatzstärkende Nachfrage generieren." So kündigte die Lufthansa im letzten Herbst via Facebook zwei Sonderflüge mit dem A380 nach Mallorca an. Die 526 Plätze waren binnen 75 Minuten ausverkauft. Und zwar in allen drei Klassen – von der Economy bis zur First Class.
Alternativen zu Facebook
Netzwerken ist angesagt. Facebook ist zwar das weltweit mitgliederstärkste soziale Netzwerk und bietet die größte Reichweite, aber es gibt auch Alternativen. Nicht immer muss es Facebook sein, nicht immer muss die gesamte Klaviatur der schnelllebigen Onlinemedien gespielt werden. Unternehmen müssen hier eine klare Strategie entwickeln, über welchen Kanal sie ihre Zielgruppe und ihre Kommunikationsziele am besten erreicht.
In der westlichen Welt höchst populär ist auch Twitter. Allerdings hat dieser Dienst den Nachteil, dass der User seine (Werbe-)Botschaft auf 140 Zeichen komprimieren muss. In Deutschland gelten die VZ-Netzwerke als stärkster Facebook-Konkurrent. Zu dieser Gruppe gehören das Studentennetzwerk StudiVZ, das Schülerportal SchülerVZ und das breiter aufgestellte „Verzeichnis“ MeinVZ. Die drei VZnet-Netzwerke zählten im Juli 2010 rund 17 Millionen Mitglieder.
Ähnliche Sites sind Wer-kennt-wen.de, Lokalisten.de oder das einst große MySpace, das derzeit versucht, sich als Entertainment-Plattform neu zu positionieren. Bei all diesen Networks ist eine starke Abwanderung in Richtung Facebook zu beobachten. Fürs Businessmarketing sind hierzulande auch Xing und LinkedIn relevant.