Wir schwärmen für Ihre Gesundheit“ – so lautet das Motto der Münchner Bienen-Apotheken. Die erste Filiale startete im Zentrum von München, inzwischen ist die Zahl der zusammengeschlossenen Betriebe auf 18 angewachsen, die nahezu über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Geführt werden die Apotheken von verschiedenen Inhabern, die Geschäfte firmieren jedoch alle unter der einheitlichen Dachmarke „Bienen-Apotheke“. Für das Marketing sowie für das Betreiben des gemeinsam genutzten Computernetzwerks gründeten die Apotheker 2007 mit der Apobee GmbH einen eigenen Dienstleister.
Strategiewechsel: Mehr Erfolg mit Mailings
Marketingaktionen der Bienen-Apotheken beschränkten sich lange Zeit auf Anzeigen in Stadtteilzeitungen, die kostenlos an die Haushalte verteilt wurden. „Wir haben die Anzeigen immer mit Gutscheinen kombiniert, um die Zahl der Rückläufer erfassen zu können“, erklärt Stefan Landshamer, der eine Hauptapotheke und drei weitere Filialen der Bienen-Apotheke betreibt und gleichzeitig für die Apobee GmbH tätig ist.
Die Ergebnisse der Anzeigenschaltung waren allerdings wenig begeisternd, die Anzeigen sorgten für zu geringe Rückläufe. Vor der Eröffnung der Filiale im Münchner Stadtteil Lehel entstand deshalb die Idee, die Kunden im dortigen Postleitzahlbezirk direkt anzuschreiben. „Wir haben die Adressen über das Portal Mailingfactory der Deutschen Post für zweimalige Nutzung gemietet und einen Brief versandt. Der war noch schwarzweiß gedruckt, trug aber schon das aktuelle Logo mit dem Bienchen“, erinnert sich der promovierte Apotheker Landshamer.
Wie bei den Anzeigen wurde auch hier eine Aktion mit einem Coupon kombiniert: Mit zehn Prozent Rabatt beim Erstkundenbesuch und einer kostenlosen Messung des Cholesterinwertes lockte die Apotheke am Tag der Eröffnung.
Coupons per Postkarte erfolgreicher
Im Rahmen der Aktion wurden 3900 Anschreiben direkt verschickt. Um die Wirkungsweise des Mailings mit der klassischen Anzeigenpräsenz zu vergleichen, schaltete Apobee eine Anzeige mit dem exakt gleichen Inhalt in der örtlichen Stadtteilzeitung, deren Auflage rund dreimal größer ist als die Anzahl der verschickten Briefe.






