6. Relevanz
Je höher die Relevanz des Angebots für Jugendliche, desto höher deren Bereitschaft, sich mit den Inhalten zu befassen. Das setzt natürlich eine tiefer gehende Kenntnis
der Bedürfnisse der Zielgruppe voraus und ein glaubwürdiges, auf den ersten Blick erfassbares Leistungsversprechen.
7. Anrede
Zu einer authentischen Ansprache gehört die vollständige Anrede der Jugendlichen
mit Vor- und Nachnamen. In Mailings sollten die Adressaten zudem nicht mit Verniedlichungs- oder Kurzformen ihrer Namen begrüßt werden. Das kann schnell unverschämt wirken. Betreff-, Dachzeile und Postskriptum sind zwar nicht unbedingt erforderlich, aber ein Betreff kann helfen, die Kernaussage schneller zu vermitteln.
8. Gewinnspiele
Als sinnvolle Ergänzungen zu Mailings, aber auch im Vorfeld zur Adressengenerierung eignen sich klassische Gewinnspiele. Stimmt der ausgelobte Preis, sind nicht
nur jugendliche Zielgruppen bereit, ihre Daten zu übermitteln – ob per Postkarte,
im Internet oder per Fax. Wichtig ist dabei jedoch die Beachtung der gesetzlichen Vorschriften in puncto Ausschluss von nicht volljährigen Personen, Unterschrift Erziehungsberechtigter und Marketingnutzung der Daten per Opt-in (statt Opt-out).
9. Faktor Zeit
Die junge Welt ist schnelllebig. Botschaften müssen schnell, kurz und relevant sein. Deshalb sind Kommunikationsmittel wie SMS, Twitter und Chats so beliebt bei jungen Zielgruppen. Dialogmarketer sollten Jugendliche daher so informativ wie nötig und so kurz wie möglich ansprechen.
10. Barrierefreiheit
Ob die Dialogkommunikation mit Jugendlichen per Brief oder online gesucht wird: Das Gesprächsangebot sollte möglichst keine Barrieren aufweisen. Was aufgrund umständlicher Basteleien oder fehlender Programme nicht sofort zu lesen ist, verliert in der Gunst der Zielgruppe und wird mitunter gar nicht mehr wahrgenommen.





