Studie: Jugendliche besser verstehen

Die Studie Mindsets 3.0 hilft, jugendliche Zielgruppen besser zu verstehen. Sie gruppiert die Adressaten nach ihren grundlegenden Lebensstilen und teilt junge Konsumenten in
fünf verschiedene Kategorien ein.


Die Studie Mindsets 3.0 wurde von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung
(GIM) für Viacom Brand Solutions erstellt. Sie gruppiert die Adressaten nach grundlegenden Lebensstilen, nach denen sich junge Konsumenten im Alter von
14 bis 29 Jahren in folgende fünf Segmente einteilen lassen:

  • Die Authentischen (21 Prozent) sind unabhängig, selbstbestimmt, aktiv und bestimmend im sozialen Netzwerk.

  • Stark materiell orientiert und konsumfreudig, sind die Prestige-Orientierten
    (28 Prozent); sie besitzen eine hohe Markenaffinität und spüren Trends auf.

  • Gesetzte (26 Prozent) schätzen Partnerschaft und Familie, sind werteorientiert und haben haben eine pragmatische Konsumeinstellung.

  • Die Trendsmitter (zwölf Prozent) suchen Macht und Einfluss, sind eher konservativ, konsumfreudig und trendorientiert.

  • Die Genügsamen (13 Prozent) zeigen sich praktisch veranlagt, haben einen geringen finanziellen Spielraum.

Auch wenn man bei der Ansprache der heterogenen jungen Zielgruppe ganz unterschiedliche Botschaften einsetzen muss – folgende übergreifende Grundregeln gelten für die Kommunikation mit jungen Konsumenten:

  • Relevanz vermitteln. Junge Konsumenten wählen – entgegen verbreiteter Vorstellungen – ein Produkt nicht einfach nur deshalb, weil die Marke als cool gilt. Der Produktnutzen steht gerade bei jungen Zielgruppen stark im Vordergrund.

  • Kommunikation auf Augenhöhe. Keinesfalls belehrend oder "von oben herab" kommunizieren. Denn die jungen Zielgruppen haben ihre eigene Erfahrungs- und Erlebniswelt, die man als Werbungtreibender respektieren sollte.

  • Die soziale Dimension eines Angebots miteinkalkulieren. Junge Konsumenten sind heute besser denn je vernetzt. Eine große Chance für Marken, aber auch ein gewaltiges Risiko. Denn genauso schnell, wie ein Produkt in einer Community die Runde macht, so schnell ist es auch – bei nicht erfüllten Erwartungen – wieder "unten durch".

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