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Mitmach-Marketing: Evolution des Kundendialogs durch Crowdsourcing

Mitmach-Aktionen über Social Media bieten Unternehmen viele Chancen, ihre Zielgruppen wertschöpferisch ins Dialogmarketing einzubinden. Motivierte Markenfans liefern im Rahmen kreativer Community-Kampagnen zum Beispiel erste Ideen für innovative Markenerlebnisse oder auch konkrete Produkt­designs, die dem Geschmack der Zielgruppe entsprechen, da sie von Markenfans für Markenfans ersonnen werden.


Zielgruppen zu motivieren, sich an der Markenkommunikation und der Produktentwicklung zu beteiligen, bietet werbenden Unternehmen hervorragende Chancen, ihr Dialogmarketing wertschöpferisch weiterzuent­wickeln. Und dies äußerst kostengünstig, denn eine engagierte Community bietet häufig wertvolle Kreativleistungen unentgeltlich. Gut funktioniert dies etwa mit Onlinewettbewerben, bei denen dem Gewinner ein hochwertiger Preis winkt.

Das Einbinden der Zielgruppe in kooperative Marketingprojekte kann sich vorteilhaft auf Kundennähe, Transparenz und Kundenbindung auswirken. Unternehmen erhalten zudem wertvolle Daten über den Geschmack und die Interessen ihrer Zielgruppe, die an der Entwicklung von marktgerechten Produkten mitwirkt. Wer es schafft, die Zielgruppe für eine Mitmach-Aktion zu motivieren, kann auch auf eine Multiplikatorwirkung hoffen, denn Teilnehmer binden häufig gerne ihre Freunde und Verwandten ein.
 

Definition "Crowdsourcing"

Mitmachkampagnen, die das Erbringen einer Leistung an die Community aus­lagern und interaktiv auf Web-2.0- und Social-Media-Kanälen umsetzen, folgen dem Prinzip des Crowd­sourcing. Der Begriff setzt sich zusammen aus "Crowd" (Menschenmenge) und "Sourcing" (Mittelbeschaffung). Als deutscher Begriff bietet sich dafür "Schwarmbeschaffung" an. Mit Schwarm wird dabei die Online-Community bezeichnet. Zu den Spielarten des Crowdsourcings gehören zum Beispiel:

  • "Crowdinnovation" (Community liefert neue Ideen)
  • "Crowdfunding" (Community steuert Geldmittel bei)
  • "Viral Marketing" (Community verbreitet Werbebotschaften)
  • "Micro Tasking" (Community wirkt an Arbeitsteilung mit)
       

 Vielfältige Leistungen der Web-Gemeinde

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ein ebenso erfolgreiches wie bekanntes Beispiel für Crowdsourcing: Unentgeltlich schreiben Nutzer Beiträge, korrigieren und ergänzen vorhandene Inhalte und wirken zudem an der Optimierung der länderspezifischen Websites mit. Der Videoverleiher Netflix schrieb einst eine Million US-Dollar als Belohnung für denjenigen aus, dem es gelänge, einen Algorithmus zur Vorhersage der erfolgreichsten Filme signifikant zu verbessern. Der skurrile Film "Iron Sky - Wir kommen in Frieden" des finnischen Regisseurs Timo Vuorensula wurde mittels Crowdfunding (Spenden, Kleinstanlagen, T-Shirt-Verkauf) gemeinsam mit der Fangemeinde finanziert. Aber Crowdsourcing eignet sich auch für das Entwickeln alltäglicher Produkte, wie die Website unseraller.de zeigt.

Mitmach-Konzepte eignen sich zudem hervorragend für das Marketing und involvierenden Kundendialog. Dahinter steht die Annahme, die Kunden und Markenfans wissen selbst am besten, was sie interessiert und was sie gerne kaufen würden. Diese Annahme muss nicht immer stimmen, sodass Crowdsourcing-Projekte auch immer mit einem gewissen Risikofaktor verbunden sind. Eine genaue Planung und Abstimmung sind daher für den Erfolg unerlässlich.
  

Vorteile und Chancen durch Crowdsourcing-Kampagnen
 

  • Mehr Nähe und Transparenz
    Durch das aktive Einbinden der Zielgruppe in Markenkommunikation und Produktentwicklung können sich Interessenten stärker mit Marke, Produkt und Unternehmen identifizieren. Kundennähe und Kundenbindung können sich deutlich verbessern.
     
  • Marktforschung
    Durch den kreativen Input seitens der Zielgruppe erhält das werbende Unternehmen wertvolle Informationen über den Geschmack, die Bedürfnisse und Wünsche bestehender und potenzieller Kunden.
     
  • Kreative Leistungen
    Das Spektrum der Leistungen, die eine motivierte Community erbringen kann, reicht von einfachen Texten, Bildern, Videos bis hin zu professionellen Produktentwicklungen und Markenstrategien. Bei richtiger Planung lassen sich diese direkt wertschöpfend nutzen.
     
  • Multiplikatorwirkung
    Da angesprochene Markenaktivisten häufig ihre Freunde über Crowdsourcing-Aktionen informieren und zum Mitmachen bewegen, besteht eine große Chance, positive virale Effekte zu erzielen und auch bisher ungenutzte Zielgruppenpotenziale zu erreichen.
     
  • Bessere Lösungen
    Je mehr Personen mitmachen, desto "valider" ist das Ergebnis, also desto besser passt das Ergebnis der Kampagne auch zum Bedarf der Zielgruppe. Unterstützt wird dies zum Beispiel durch User-Abstimmungen, bei denen die Community ihre Favoriten wählt.
     
  • Kostenersparnis
    Innerhalb komplexer Projekte lassen sich auch Teilaufgaben an die Community auslagern. Der Vorteil zum Beispiel bei Kreativwettbewerben: Nur die Sieger müssen mit einem Gewinn "belohnt", aber nicht alle Leistungen aller Teilnehmer müssen auch bezahlt werden.
     
  • Neue Perspektiven
    Durch Ideen, die von außen an das Unternehmen herangetragen werden, ergeben sich meist völlig neue Perspektiven. Mitglieder der Web-Community können mit unverstelltem Blick das gestellte Problem betrachten und Lösungen oder Inspirationen liefern, die Mitarbeiter aufgrund ihrer Routine und Erfahrungen nur schwer finden können.
      

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