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Experteninterview

Vincent Nicolai von Buddybrand spricht mit direktplus.de über Social-Media-Monitoring als wichtige Voraussetzung für optimierte Kampagnen.

Interview Social-Media-Optimierung

10 x Strategietipps

Zehn Expertentipps, die Ihnen helfen, Ihr Social-Media-Marketing erfolgreich zu analysieren.

10 Tipps für Social-Media-Monitoring

12 x Social-Media-Tools

Die 12 gängigsten Tools für die Analyse Ihres Social-Media-Marketings zum Beispiel auf Facebook, Twitter sowie in Blogs und Foren.

Zu den Social-Media-Monitoring-Tools

Das Social Web als Servicekanal

Kundenbeziehungsmanagement lebt auch von der Servicequalität. Mit Social Media können Sie Ihre Kunden schnell, direkt und persönlich betreuen. Ist der Nutzen hoch, bleiben die Kunden Ihnen auch treu.

Servicedialog im Social Web

Social-Media-Monitoring: Erfolgsnachweise mit den richtigen Kennzahlen

(Fortsetzung von 01: Erfolgreiche Marketingstrategien im Social Web)


Die richtigen Kennzahlen sind wichtig für die Social-Media-Optimierung: Entscheidend beim Social Media-Monitoring ist es, die richtigen Kennzahlen für den Erfolg festzulegen. Relevante Fragen sind hier: Woran misst man den Erfolg im Social Web? Ist es die Zahl der Fans, Follower oder Kontakte? Oder doch eher die Zahl der Kommentare, Re-Tweets oder der Erwähnungen eines Unternehmens auf den Plattformen?
 

Strategische und taktische Ziele für Social-Media-Marketing festlegen

Eine Voraussetzung für die Messbarkeit von Kampagnenerfolgen in sozialen Netzen besteht darin, dass Unternehmen von Anfang an ihre Ziele für Social-Media-Maßnahmen festlegen – also etwa, ob Bekanntheit, Image, Kundenbindung oder Social Commerce im Fokus stehen. Entscheidend ist es, die Ziele in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen, regelmäßig zu überprüfen und die richtigen, also aussagekräftigen Kennzahlen festzulegen.
 

Die 5 wichtigsten Kennzahlen für Social-Media-Kampagnen

Schon die reinen Nutzerzahlen bei einer Facebook-Anwendung oder die Anzahl der Follower, Fans und Promotoren bei speziell eingerichteten Twitter-Channels und Facebook-Pages helfen, den Erfolg von Social-Media-Aktivitäten zu bewerten. Allerdings sind diese für sich genommen noch zu wenig aussagekräftig. Vielmehr sollten Unternehmen in der Analyse in die Tiefe gehen.

Typische Kennzahlen sind zum Beispiel: 

  • Buzzvolumen: 
    Wie oft wird über mein Unternehmen oder Produkt gesprochen?
  • Share of Voice: 
    Werden andere Unternehmen häufiger aufgegriffen?
  • Tonalität: 
    Wie sprechen die Nutzer über Unternehmen oder Produkte?
  • Vernetzung der Nutzer: 
    Wie schnell verbreitet sich Meinungen im Netz?
  • Kaufbereitschaft: 
    Wie viele Neukunden gewinne ich und wie entwickeln sich die Kaufvolumina zum Beispiel im Facebook-Shop?
      

Tools für die Social-Media-Analyse nicht unkritisch einsetzen

Im Netz gibt es zahlreiche frei verfügbare Tools, die beim Monitoring, der Analyse und dem Reporting helfen. Aber: Diese Instrumente lösen nicht jedes Problem und helfen alleine oft nicht weiter. So sind zum Beispiel reine Statistiken selten wirklich aussagekräftig. Anders gesagt: Was helfen viele Userkommentare und Besprechungen in Online-Foren oder auf Social-Media-Plattformen, wenn diese vorwiegend kritisch sind? Entscheidend ist also, ob Erwähnungen positiver oder negativer Natur sind und in welchem inhaltlichen Zusammenhang sie stehen. Und genau dafür gibt es noch kein Tool. 

Ein zweites Problem der Tools: Nicht jedes Ziel ist mithilfe der gängigen Monitoring-Tools (siehe Überblick Tools) so ohne weiteres nachprüfbar. Wie zum Beispiel ist das Ziel "offener und ehrlicher Dialog mit Kunden" zu messen? Das geht nicht ohne eine genaue Beobachtung und Einschätzung durch Mitarbeiter. Und drittens: Die Daten und Informationen, die die Tools liefern, müssen richtig ausgewertet, interpretiert und sinnstiftend aufbereitet werden. Und spätestens dabei stoßen Unternehmen oft an ihre Grenzen. 
 

Social-Media-Monitoring selbstgemacht – aber mit professioneller Unterstützung

Experten wie Vincent Nicolai, Geschäftsführer der Agentur Buddybrand in Berlin, empfehlen zwar das Thema Erfolgskontrolle inhouse zu verankern, aber für die richtige Monitoring-Strategie und Auswertung der Daten auch Experten an Bord zu holen. Dieser Ansicht ist auch Sten Franke, CEO beim Beratungsunternehmen Ethority: "Neben den Kennzahlen ist es wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen auszulesen, Wünsche und Erwartungen der Zielgruppen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für die Optimierung der Maßnahmen zu finden."

Social-Media-Monitoring ist also ohne Zweifel wichtig für die Verankerung des sozialen Dialogs in Kampagnen. Denn nur durch nachvollziehbare, valide Zahlen und Erkenntnisse gelingt es Social Media-Verantwortlichen, ihre Maßnahmen gegenüber Mitarbeitern, Marketing, Controlling und Geschäftsleitung zu rechtfertigen. Aber: Letztlich geht es beim sozialen Dialog um authentische Kommunikation mit den Zielgruppen. Marketingstrategien im Social Web sollten deshalb nicht nur von harten Daten und Fakten abhängig gemacht werden, sondern auch von der Dynamik und der spontanen Interaktivität mit sozial vernetzten Zielgruppen leben dürfen.
 

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