In ständigem „grünem” Dialog: Nutzen lassen sich die vielfältigen GoGreen-Produkte denkbar einfach als Versandoption – und dies mittlerweile in einer guten Tradition, die ständig ausgebaut wird. Bereits im April 2009 kam der Auslandsversand der GoGreen-Produkte hinzu. Allein Geschäftskunden verschickten im vergangenen Jahr bundesweit 15 Millionen Pakete klimaneutral. Für Privatkunden besteht durch Onlinefrankierung oder GoGreen-Aufkleber seit Längerem bereits die Möglichkeit des internationalen Versands.
Bedarf in allen Branchen
Ein GoGreen-Großkunde der ersten Stunde ist Allianz. 140 Millionen Brief- und Werbesendungen pro Jahr verschickt der Versicherer klimaneutral. GoGreen sei für alle Branchen mit regem Kundenkontakt per Brief relevant, etwa für Finanzdienstleister, Inkassobüros, Anwaltskanzleien und Behörden, betont Manfred Lebmeier, Environmental Officer der Allianz.
In ständigem „grünen“ Kundendialog steht auch die Versandapotheke Sanicare, die seit 2007 täglich rund 10000 Arzneimittel verschickt. Marketingleiterin Stephanie Schowe hält das Angebot für einen guten Beitrag zum Klimaschutz – mit erfreulichen Nebenwirkungen: „Die Kunden nehmen unser Engagement positiv wahr.“
200 Millionen mal klimaneutral
Auch Verlage oder Vereine müssen ein hohes Aufkommen an Postversandstücken bewältigen. So schloss der ADAC Ende vergangenen Jahres mit der Deutschen Post einen Vertrag über die klimaneutrale Zustellung der Mitgliederzeitschrift Motorwelt in den nächsten fünf Jahren ab. Eingeschlossen in die Kooperation ist die Korrespondenz des Unternehmens, zusätzlich rund 40 Millionen Briefsendungen.
Insgesamt verschickt der ADAC also rund 200 Millionen Sendungen pro Jahr klimaneutral. Ein Einsatz, der sich für die Umwelt lohnt: Beim Versand von 162 Millionen Magazinen jährlich werden 4374 Tonnen CO2 emittiert, so viel wie die durchschnittlichen Jahresemissionen von 1800 Pkw mit Dieselmotor oder die eines Langstreckenflugzeugs, das sechsmal um die Erde fliegt.
Als Zeitschriftenverlag nutzt der Focus Magazin Verlag das GoGreen-Versandangebot – und das für rund 100 Millionen Sendungen pro Jahr. Der Verlag aus dem Hause Hubert Burda Media wickelt neben dem Versand der Zeitschriften den gesamten Briefverkehr mit Kunden über GoGreen ab und gleicht damit rund 2703 Tonnen CO2 aus.
Klimaschutz wirkt positiv auf das Image
Entsprechend rührt der Verlag auch die grüne Werbetrommel: Zum Start der GoGreen-Kooperation gab es eine Pressemitteilung, dann wurde in allen Titeln des Hauses ein eigens entwickeltes Imagemotiv geschaltet. Schließlich wurde das GoGreen-Siegel als festes Element im Magazin und auf Onlineseiten integriert.
Auch der ADAC hat das GoGreen-Logo ins Impressum der Motorwelt aufgenommen und thematisiert die Teilnahme am Klimaschutzprogramm in Imagebroschüren.
„Sanicare stellt GoGreen auf seiner Webseite vor und weist im Bestellprozess darauf hin“, so Marketingleiterin Schowe. GoGreen sei ein gutes Instrument für den Dialog mit den Endverbrauchern des Unternehmens.
Kunden honorieren Nachhaltigkeit
Für die nordhessische KVV Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH ist Engagement für Umweltschutz ein „Differenzierungsmerkmal im harten Wettbewerb um Energiekunden“, so Ingo Pijanka, Sprecher der KVV.
Dass der Versorger bereits 2007 den gesamten Stromabsatz an Privat- und Haushaltskunden auf klimaneutralen Strom aus Wasserkraft umgestellt und im Dezember 2009 den CO2-Ausstoß des gesamten Gasabsatzes neutralisiert hat, unterstreicht die KVV durch umweltfreundlichen Versand ihrer Briefsendungen. In diesem Jahr wird das Versorgungsunternehmen im Rahmen des GoGreen-Programms 600.000 Briefsendungen klimaneutral verschicken.
Den GoGreen-Auftritt heißen auch die Kunden gut. KVV-Mann Pijanka belegt dies mit Zahlen: Während bundesweit Energieversorger eine Wechselquote von rund zehn Prozent verzeichnen, beschränkt sich bei der KVV der Anteil der abwanderungswilligen Kunden auf geringe drei Prozent. Ökologisches Engagement ist also eine echte Investition in die Zukunft, wenn immer mehr Kunden nachhaltiges Unternehmertum erwarten. Gutes zu tun ist die Grundlage – darüber zu reden gelingt am glaubwürdigsten im klimaneutralen Dialog.







