Mobilkommunikation kann klassische Maßnahmen ergänzen und aufwerten. Doch wie können mobile Maßnahmen mit klassischen Aktivitäten und anderen Dialogkanälen zusammenwirken?
Marken wie etwa Mercedes-Benz setzen heute neben ihrer klassischen Präsenz im Fernsehen oder in Mailings auch auf Mobile-Maßnahmen. So entwickelte die Agentur YOC unter der URL http://eklasse.mobi/ einen Konfigurator und exklusive Downloads (etwa einen zusammen mit der Zeitschrift Feinschmecker konzipierten Wine-and-Dine-Guide).
Vorteilhafte Medienkombination
Dass klassische Werbeformen, die etabliert sind und sich bewährt haben, durch die mobile Kommunikation verdrängt werden, ist eine verbreitete, aber unbegründete Furcht. Vielmehr können sich die Medienformen hervorragend ergänzen und Qualität wie Wirkung verbessern.
Der Vorteil der Verknüpfung von Mobile mit klassischen Dialogmitteln: Zum einen kann die gedruckte Kommunikation inhaltlich etwas entzerrt werden, da ja wichtige Extras im Web warten. Zum anderen holt das Werbung treibende Unternehmen den Adressaten zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Situation ab, in der er sein Interesse zeigt. Mobile Maßnahmen können Interessenten dann bis zum Vertragsabschluss begleiten und sogar in eine langfristige Kundenbeziehung führen.
Mobil liefert wichtige Aktivierungsimpulse
In der ersten Phase des gesteigerten Interesses ist der Konsument oft leichter dazu zu bewegen, zum Handy zu greifen und die Website anzusteuern, sich zu informieren und sogar zu bestellen. Ein zeitnaher Dialog ist also wichtig, denn bis der Adressat wieder zu Hause an seinem Computer sitzt und die Website des Unternehmens besucht, vergeht wertvolle Zeit, im schlimmste Fall versiegt gar das Interesse. „Mit Mobile Marketing wird jeder Ort zum Point of Sale“, bringt es Thomas Hörner auf den Punkt.
Wunscherfüllung per Tastendruck:
Auch Printanzeigen, Werbebriefe, Kataloge und Kundenmagazine können wirksamer werden, wenn sie mit einer mobilen Website multimedial erweitert werden. Gerade durch die Ergänzung mit mobilen Webservices lassen sich klassische Printmedien aufwerten, aktualisieren und personalisieren sowie der Dialog mit dem Kunden interaktiver gestalten.
Schneller zum Angebot: Beispiel QR-Code
Eine Option für den Sprung in die Onlinewelt sind QR-Codes (Quick Response Codes). Anwender fotografieren mit dem Handy eine kleine Blockgrafik, den QR-Code, und werden von einer Software direkt auf die im Code verknüpfte Website geleitet – ohne langes Eingeben einer Webadresse.
Solche QR-Codes lassen sich beinahe überall anbringen: Mailings, Schaufenster, Verpackungen. Das Foto-Handy des Interessenten muss jedoch über eine spezielle Software verfügen, die QR-Codes interpretiert und darin hinterlegte Befehle und Links ausführt. Dann kann eine Kundin – unabhängig von der Ladenöffnung – ein in der Auslage des Geschäfts oder auf einer Plakatwand präsentiertes Kleid sofort auf der mobilen Website des Modehauses reservieren lassen oder sich in einer anderen Größe bestellen.
Passende Angebote per Tastendruck sofort verfügbar machen – das ist heute beim mobilen Dialog kein Problem mehr.
TIPP: Einstieg in den mobilen Dialog
Der Mobile-Marketing-Experte Thomas Hörner hat ein Whitepaper veröffentlicht, in dem er Basiswissen für Marketingverantwortliche, insbesondere aus dem Mittelstand, zusammenfasst. Das Whitepaper zeigt unter anderem, wie mobile Dialogmaßnahmen in einen Marketingmix integriert werden können und wie Mobile Marketing im Zusammenspiel mit Katalog- und Mailingkommunikationsmaßnahmen arbeitet. Ein Glossar zu Mobile Marketing rundet das Whitepaper ab.
Kostenloser Download unter www.thomas-hoerner.de





