Checkliste: Twitter-Tipps 1–10

Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, Twitter für den Dialog einzusetzen, sollten einige Punkte beachten. /DIREKT+ hat Ihnen 20 Tipps für professionelles Twittern zusammengestellt, um den Einstieg zu erleichtern.


1. Konto einrichten

Bevor Sie aktiv in den Twitter-Dialog einsteigen, müssen Sie ein Konto einrichten, indem Sie einen Twitter-Namen registrieren. Am besten sichern Sie sich den Namen Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Ihrer Twitter-Kommunikatoren. Achten Sie dabei darauf, dass die Benutzernamen nicht zu lang werden, denn sie sollten sofort erfassbar sein, und ihre Zeichenzahl wird stets von den verfügbaren 140 Zeichen abgezogen. Aktiv schalten sollten Sie das Konto erst, wenn Sie wirklich mit dem regelmäßigen Kommunizieren beginnen.
 

2. Beobachten und zuhören

Suchen Sie zunächst nach Tweets, die relevante Inhalte bieten. Zu diesen gehören neben Ihrem Unternehmen, Ihren Marken und Produkten auch die Mitbewerber, Themen im Kontext und für Ihre Kommunikation wichtige Multiplikatoren. Machen Sie sich ein Bild, welche Wahrnehmung vorherrscht, welche Bedürfnisse die Kommunikatoren artikulieren, und leiten Sie daraus Chancen für Ihr Dialogmarketing ab. Lernen Sie von der Kommunikation der anderen. Beobachten Sie, welche Twitter-Feeds erfolgreich sind, und überlegen Sie, warum das so ist.
 

3. Profil vervollständigen

Ergänzen Sie Ihr Twitter-Profil durch ein aussagekräftiges Bild und eine kurze Selbstdarstellung. So erhalten andere Nutzer eine bessere Vorstellung, wer mit ihnen kommunizieren möchte, und sie können schneller entscheiden, ob sie Ihnen folgen möchten. Um Ihr Profil mit einem individuellen Hintergrund zu versehen, können Sie eigene Dateien oder Beispiele von www.tweetbacks.com nutzen – natürlich können Sie hier auch Ihren Hintergrund hochladen und von der Community bewerten lassen.
 

4. Nutzen Sie einen Twitter-Client

Um bei der Vielzahl an Twitter-Botschaften den Überblick zu behalten und Ihre Twitter-Kommunikation möglichst einfach auch bei mehreren Konten zu managen, empfehlen sich spezielle Applikationen. Diese sogenannten Clients eignen sich für das Einsehen, Senden, Sortieren und Filtern, Sichern und Planen von Twitter-Nachrichten. Empfehlenswert ist zum Beispiel Tweetdeck (www.tweetdeck.com), das erhältlich ist für Windows, MacOS, Linux sowie für iPad und iPhone.
 

5. Strategie und Ziele festlegen

Wie möchten Sie über den Kanal Twitter als Unternehmen in Erscheinung treten? Welche langfristigen Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Dialog per Kurznachricht? Kennen Sie Ihre Zielgruppen gut genug, um zu wissen, wie sie Twitter nutzen, was sie von Twitter-Nachrichten erwarten und welche Angebote Sie ihnen unterbreiten dürfen? Überlegen Sie sich auch, wie Sie die Twitter-Kommunikation mit bereits vorhandenen Dialogmaßnahmen vernetzen können und welche Kennzahlen den Erfolg Ihres Twitter-Engagements messbar machen.
 

6. Ressourcen festlegen

Nichts ist so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. So auch Twitter. Zwar ist die technische Seite leicht beherrschbar. Aber eine erfolgreiche Nutzung im Sinne des Kundendialogs erfordert auch Ausdauer. Zunächst benötigen Sie Mitarbeiter, die mindestens eine, besser aber drei, relevante Botschaften täglich absenden können.

Hilfreich ist ebenfalls, wenn Sie eine Art Chefkommunikator bestimmen, der als Person für die Zielgruppe sichtbar und ansprechbar ist. Schließlich brauchen Sie auch Zeit, um die Twitter-Kommunikation anlaufen zu lassen, entsprechendes Marketing zu betreiben und im Zuge des Brand-Watching Aussagen treffen zu können, wie Ihre Marke von der Community wahrgenommen wird.
 

7. Taktik und Umsetzungsplan erstellen

Auch wenn sich der Verlauf von Diskursen in sozialen Netzwerken nicht vorherbestimmen lässt, so gibt es doch zahlreiche konkrete Optionen, mit denen Sie Einfluss nehmen können. Deshalb ist es wichtig, vor Beginn der Unternehmenskommunikation via Twitter zu überlegen, welche relevanten und aufmerksamkeitsstarken Inhalte Sie vermitteln können, welche Incentivierungen für die Zielgruppen attraktiv sind, wie Sie auf kritische Kommentare reagieren und zu welchem Zeitpunkt Sie welche Information veröffentlichen wollen.
 

8. Twitter-Engagement bekannt machen

Lassen Sie die Welt Ihre Twitter-Nachrichten nicht nur von alleine finden. Weisen Sie auf Ihrer Website, in E-Mail-Signaturen, auf Plakaten und Anzeigen auf Ihre Twitter-Feeds hin. Kommentieren Sie auf anderen Microblogs, und machen Sie dort mit interessanten Beiträgen auf sich aufmerksam.
 

9. Setzen Sie Tools ein, die Ihnen das Twitter-Leben erleichtern

Dank der freien Programmierschnittstelle (API, Application Programming Interface) gibt es inzwischen eine Vielzahl nützlicher Hilfsprogramme, die Ihnen praktische Zusatzfunktionen für die Kommunikation via Twitter verfügbar machen. Beispiele sind etwa CoTweet und Hootsuite für Businessanwender. Damit Sie nicht umständlich das Web danach durchsuchen müssen, hat /DIREKT+ hier einige Empfehlungen für Sie zusammengestellt.
 

10. Wichtige Keywords festlegen

Da auch Suchmaschinen das Web nach Twitter-Botschaften durchsuchen, ist es sinnvoll, wenn Ihre Beiträge regelmäßig auch Stichwörter enthalten, die mit Ihrem Unternehmen und Ihren Themen verbunden sind. Damit erleichtern Sie Nutzern nicht nur den Zugang zu relevanten Informationen, sondern verbessern mitunter Ihre Präsenz im Internet und in den Suchmaschinenbewertungen.
 

                                                                           Weiter mit den Tipps 11–20
 



  • PDF downloaden
  • Ausdrucken
  • Artikel weiterempfehlen

Bewertung wird gesendet...
Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5
Vergeben Sie Sternchen für diesen Artikel.
Anzahl der abgegebenen Stimmen: 6

Interview

 
Der Kurznachrichtendienst Twitter bietet echte Chancen für den Kundendialog: Über Twitter im Unternehmen spricht /DIREKT+ mit dem Experten Robert Wagner.
 

Zum Interview

Hilfe für Twitter-Praktiker

 
Kleine Tools erleichtern den professionellen Umgang mit Twitter und helfen Anwendern mit Zusatzfunktionen. /DIREKT+ stellt Ihnen eine Auswahl vor.
 

Zu den Tooltipps

Checkliste Mobile

Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu erfolgreichen mobilen Dialogkampagnen zeigt die Checkliste zur Aktivierung von beweglichen und bewegten Zielgruppen auf.

Zur Checkliste

Tipp: Grußkarten

 
Individuelle Grußkarten:
Online einfach selbst gestalten und versenden - zu jedem Anlass
 

Zu den Grußkarten

Tipp: Eigene Marken

 
Briefmarken selbstgemacht:
Akzente setzen durch Briefmarken mit eigenem Design
 

Briefmarken gestalten

Tipp: Mailingfactory

 
Mailings online erstellen:
Serienbriefe und Postkarten gestalten und versenden in kleiner und großer Stückzahl
 

Zur Mailingfactory

Tipp: Post individuell

 
Individuelle Postsendungen:
Pluskarten und Plusbriefe online einfach selbst gestalten - mit Versandoption
 

Zur Post individuell

Interview Prof. Schengber

Ehrliche Kundenorientierung ist für Prof. Dr. Ralf Schengber auch die Basis von erfolgreichem Mobile Marketing. Im Interview spricht der Mobile-Experte über mobile Chancen für Dialog.

Zum Interview

Checkliste Integration

Unternehmen gelangen vom Premiumdialog zur integrierten Kommunikation nur Schritt für Schritt. Unsere Checkliste und die Praxistipps helfen dabei.
 

Zur Checkliste

Material online kaufen

 
Brief-, Paket- und Bürobedarf bestellen Sie bequem im Postoffice Shop - exklusiv für Geschäftskunden.
 

> Briefversand

> Paketversand

> Bürobedarf  
 

Zum POSTOFFICE Shop

Werbemarktpotenzial

Noch viel Potenzial: Um über mehrere Medien hinweg mit Kunden zu kommunizieren, bieten sich Unternehmen viele Chancen. Crossmedialer Dialog weist noch große Potenziale auf.

Zu Crossmediapotenzialen