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Klimaschonendes Drucken und Versenden sowie nachhaltiges Wirtschaften sind ein Beitrag zum Umweltschutz. Dass damit auch ein Imagegewinn verbunden ist, zeigt die Kooperation der Deutschen Post World Net mit dem Allianz-Konzern.


Die Deutschen gehen nach wie vor zu sorglos mit Papier und Holz als Rohstoff um. Dabei sind klimaschonendes Drucken und Versenden sowie nachhaltiges Wirtschaften nicht nur ein positiver Beitrag zum Umweltschutz, sondern sorgen auch für einen Imagegewinn der Unternehmen, die mit gutem Beispiel vorangehen.

Wie man auch bei hohen Druck- und Versandvolumina in der Unternehmens- kommunikation klimaverträglich vorgehen kann, zeigt die Allianz Shared Infrastructure Services SE (ASIC). Der Allianz-Konzern hat über den Umgang mit der Ressource Papier intensiv nachgedacht und erste Initiativen umgesetzt. Das rechnet sich, denn das Volumen von ASIC für Versicherungspolicen, Kontoauszüge der Dresdner Bank oder Beitragsrechnungen beträgt nach eigenen Angaben gut 710 Millionen Seiten pro Jahr auf rund 4000 Tonnen Papier.

4000 Tonnen CO2 weniger

Die Umweltfreundlichkeit der Allianz spart jährlich 4000 Tonnen CO2. Die Post an den Allianz-Außendienst soll zudem zukünftig auf Recyclingpapier gedruckt werden. Außerdem steht erstmals der Kauf von Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft an.

Eine Arbeitsgruppe diskutiert regelmäßig über neue Ansätze in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Der Auftrag dazu kommt von ganz oben, aus der Führung des Allianz-Konzerns. Dort sitzt Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz SE und Projektsponsor des Allianz-Umweltsystems. Fabers größter Feind ist das Treibhausgas CO2.

Bis 2012 wollen die Manager die Kohlendioxidemissionen um 20 Prozent reduzieren. In München-Unterföhring, wo die nationale Post des Konzerns gedruckt und verschickt wird, führt allein der Versand der jährlich 140 Millionen Sendungen zu einer CO2-Belastung von über 4000 Tonnen. Doch nicht nur beim klimafreundlichen Drucken und Versenden lassen sich CO2-Emissionen reduzieren.

Diese Maßnahmen reduzieren den CO2-Ausstoß zusätzlich

  • - Verzicht auf Flugreisen auf Kurzstrecken
  • - Grüne Rechenzentren, Servervirtualisierung
  • - Energieeffiziente Beleuchtungstechnik
  • - Heizkostensenkung durch Dach- und Gebäudeisolierung
  • - Nutzung erneuerbarer Energien
  • - Schadstoffarme Firmenwagen (Hybridantrieb)

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